View Full Version : 22 cm Boden???
Das ist doch hier die Rubrik Großkaliber - ich hoffe 22 cm reichen da aus? :eek: :eek: :eek:
Ich vermute das dieser Boden französischer Herkunft ist, habe aber noch keine Doku über franz. Munition. Gefunden habe ich ihn auf einem WK1 Schlachtfeld. Was bedeutet die Beschriftung?
Stefan
megatron
24.11.2002, 19:28
woow Stan !
wieder mal ein mordsbrocken... was wiegt denn das ding?
:p :p :p
mehr sag ich nicht....-1q
ist gar nicht so schlimm mit dem Gewicht, es sind nur 30 kg... Jedoch zusammen mit einer dreivirtelsten 10 cm Granate im Rucksack 1 km weit tragen, hat sich dann doch bemerkbar gemacht +0q +0q +0q
Hallo
Die alte Frz. Granaten hatten immer diese Stempel .
Es gibt auch Stempel auf der Körper der Granate.
LV : Code der Fabrike
J : Code der Schwerindustrieller
87 : Jahr
M : (ich glaube Ort der Fabrike)
Ein Punkt gibt es zwischen jeder Code.
und v ? oder x ? : Kontrol Code
Hi kz11gr,
Danke für die Antwort. Dass die Granate von 1887 war, hätte ich nie gedacht - sehr interessant.
Bei Abwaschen vor dem Entrosten habe ich eine gelbe Verfärbung des Waschwassers festgestellt, was auf Pikrinsäure hindeutet. Der Sprengstoffcharakter der Pikrinsäure wurde 1885 entdeckt und ich weiß, dass die Pikrinsäure im deutschen Reich 1888 als Füllpulver 88 eingeführt wurde. Ab wann wurde die Pikrinsäure in Frankreich als Granatenfüllung eingesetzt? Der Boden scheint ja ein sehr interessantes Stück Geschossgeschichte zu sein...
Auf mehr Informationen hoffend...
Grüße
Stefan
megatron
27.11.2002, 11:01
Hinweis:
Pikrinsaeure wurde frueher als Farbstoff verwendet weil es so schoen quietschgelb ist.
Wesentlich ist aber das Pikrinsaeure zu Pikratbildung neigt, heisst es entstehen/wachsen Kristalle die wenn sie brechen sich dann umsetzen also explodieren. Ferner reagiert sie auch so mit Stahl, deshalb sind solche Granaten auch innen entsprechend beschichtet, mal mit Terr mal mit Lack oder wie ohnehin in Deutschland gemacht dann gleich in Papp- oder Aluminiumbuechsen.
In der deutschen Kampfmitelbergung wird bei Verdacht auf Pikrinsaeurelaborierung vor Ort ohne Lageveraenderung gesprengt.
Wer also soetwas sieht sollte die Finger davon lassen.
Ja , gefärhlich sind die Picrate (hab schon gesehen 2 oder 3 mal) .
Ich glaube dass ein französischer Ingenieur hat gedacht damals (1885) zu probieren Pikrinsäure in den Granaten (es war benutzt um zu geben die Gelbe Farbe) . Es war ein Erfolg und überall (England , Deutschland ... hat man das selbe gemacht)
Aber grosse Probleme auch denn Frankreich hatte Festungswerke gebaut fuer nichts denn zu schwach fuer diese neue Granaten.
Name des Ingenieurs : EUGENE TURPIN
http://site.voila.fr/festewagner/page2.html
Hallo,
ich habe herausgefunden, dass Melinite (franz. Bez. f. Pikrinsäure) vom 18. August bis 25. Oktober 1886 an Fort Malmaison in Frankreich getestet wurde. Die benutzten Geschosse für den Test waren übrigens auch 220er. Der Boden stammt also aus dem Jahr, in dem die Pikrinsäure in Frankreich richtig eingeführt wurde.
Gruß
Stefan
Some years ago, i have see one near Verdun,
it was taken by "déminage service"
guardianangel
05.12.2002, 20:37
Hi Stan!
I also found in Hungary a French 220 mm shell. Exatly in Ercsi (it is 20 km under Budapest). It is fired and fitted with a simple inertia mechanism fuze made from brass. It was filled with Grf 88.
Another interesting: One eyewitness toéd that the Germans some of the captured 220 mm French guns take it to the Hungarians in the WWII. One of them exploded in Kajászó in firing method. Maybe we found its shell in Ercsi&
Here is three photo with the 220 mm French shell and one 210 mm 39/34M concrete piercing shell.
guardianangel
05.12.2002, 21:16
qwertz
guardianangel
05.12.2002, 21:22
xyz
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