Ramirez
01.01.2003, 15:25
Zt.Z.S/30 Fg.
der kopfzünder s/30 fg ist ein empfindlicher, nicht sprengkräftiger zeitzünder mit einem mechanischen uhrwerk und fliegewichtsantrieb.
er wurde für 8,8, 10,5 und 12,8 cm sprenggranaten verwendet.
funktion:
beim abschuß schlagen die hammerfedergewichte auf den mitnehmerarm und drücken diesen soweit nach unten, daß der mitnehmerstift die einstellscheibe freigibt.
infolge der rotation gibt das sicherungsplättchen das zündstück frei und die mit fliehgewichten beschwerten zahnsegmente treiben die mittelradwelle an.
die einstellscheibe,die durch eine friktionskupplung mit der mittelradwelle verbunden ist, dreht sich nur so weit, bis die nase des einfallhebels in den schlitz der einstellscheibe eingreifen kann.
durch die drehbewegung des einfallhebels und der mit ihm verbundenen außlösehebelwelle wird der zündstückhebel frei und bewegt sich nach außen.
nachdem der zündstückhebel das zündstück entsichert hat, wird dieses mit seinem zündhütchen durch die fliehkraft auf die feststehende zündnadel gestoßen.
es kommt zur detonation.
der vorgang vom abschuß bis zur detonation dauert 30 sekunden (S/30)
sehr kompliziert oder?
der kopfzünder s/30 fg ist ein empfindlicher, nicht sprengkräftiger zeitzünder mit einem mechanischen uhrwerk und fliegewichtsantrieb.
er wurde für 8,8, 10,5 und 12,8 cm sprenggranaten verwendet.
funktion:
beim abschuß schlagen die hammerfedergewichte auf den mitnehmerarm und drücken diesen soweit nach unten, daß der mitnehmerstift die einstellscheibe freigibt.
infolge der rotation gibt das sicherungsplättchen das zündstück frei und die mit fliehgewichten beschwerten zahnsegmente treiben die mittelradwelle an.
die einstellscheibe,die durch eine friktionskupplung mit der mittelradwelle verbunden ist, dreht sich nur so weit, bis die nase des einfallhebels in den schlitz der einstellscheibe eingreifen kann.
durch die drehbewegung des einfallhebels und der mit ihm verbundenen außlösehebelwelle wird der zündstückhebel frei und bewegt sich nach außen.
nachdem der zündstückhebel das zündstück entsichert hat, wird dieses mit seinem zündhütchen durch die fliehkraft auf die feststehende zündnadel gestoßen.
es kommt zur detonation.
der vorgang vom abschuß bis zur detonation dauert 30 sekunden (S/30)
sehr kompliziert oder?