Ramirez
16.03.2003, 10:53
L.Z.Z.No.17
der zünder no.17 ist ein nichtsprengkräftiger, chemischer langzeitzünder mit ausbausperre.
er wurde für die bomben gp 250-lb und 500-lb verwendet. dabei erfolgte der einbau innen und außenstehend. die laufzeit war über die konzentration des acetons von 30 min. bis 36 std. zu variieren.
funktion:
beim abwurf wurde der vorstecker gezogen und über ein windrad die sicherungsmutter vom hinteren schlagbolzen abgeschraubt.
beim aufschlag überwindet der hintere schlagbolzen die abstandsfeder, zieht das kupferkreutz ein und vernietet es mit dem stößel. der stößel zerbricht die acetonampulle. zeitgleich spannt das spanngewicht die hauptschlagbolzenfeder und wird vorn ausgeweitet im verbindungskörper festgehalten.
das fallgewicht zieht die ausbausperrhülse vor, giebt die ausbausperrkugeln frei und entriegelt das gewinde zwischen sicherungs-und hauptschlagbolzengehäuse.
die ausbausperrhülse läuft auf das konische hauptschlagbolzengehäuse auf und wird arretiert. nach auflösung dder zelluloidscheibe drückt die entsicherungsfeder das sicherungsstück zurück, die sicherungskugeln treten aus und der hauptschlagbolzen schnellt unter wirkung seiner gespannten feder vor und schlägt auf den detonator.
es kommt zur detonation.
beim versuch des ausbauens des zünders wird das sicherungsgehäuse gedreht und die ausbausperrkugeln verriegeln das hauptschlagbolzengehäuse mit der innenfläche des bombenzentralrohres.
das sicherungsgehäuse wird bei weiterer drehung des zünders vom hauptschlagbolzengehäuse gabgeschraubt.
die sicherungskugeln treten aus und geben den vorgespannten hauptschlagbolzen frei, der nun wiederum auf den detonator schlägt.
der versuch des entzünderns durch herrausschrauben endet tötlich
der zünder no.17 ist ein nichtsprengkräftiger, chemischer langzeitzünder mit ausbausperre.
er wurde für die bomben gp 250-lb und 500-lb verwendet. dabei erfolgte der einbau innen und außenstehend. die laufzeit war über die konzentration des acetons von 30 min. bis 36 std. zu variieren.
funktion:
beim abwurf wurde der vorstecker gezogen und über ein windrad die sicherungsmutter vom hinteren schlagbolzen abgeschraubt.
beim aufschlag überwindet der hintere schlagbolzen die abstandsfeder, zieht das kupferkreutz ein und vernietet es mit dem stößel. der stößel zerbricht die acetonampulle. zeitgleich spannt das spanngewicht die hauptschlagbolzenfeder und wird vorn ausgeweitet im verbindungskörper festgehalten.
das fallgewicht zieht die ausbausperrhülse vor, giebt die ausbausperrkugeln frei und entriegelt das gewinde zwischen sicherungs-und hauptschlagbolzengehäuse.
die ausbausperrhülse läuft auf das konische hauptschlagbolzengehäuse auf und wird arretiert. nach auflösung dder zelluloidscheibe drückt die entsicherungsfeder das sicherungsstück zurück, die sicherungskugeln treten aus und der hauptschlagbolzen schnellt unter wirkung seiner gespannten feder vor und schlägt auf den detonator.
es kommt zur detonation.
beim versuch des ausbauens des zünders wird das sicherungsgehäuse gedreht und die ausbausperrkugeln verriegeln das hauptschlagbolzengehäuse mit der innenfläche des bombenzentralrohres.
das sicherungsgehäuse wird bei weiterer drehung des zünders vom hauptschlagbolzengehäuse gabgeschraubt.
die sicherungskugeln treten aus und geben den vorgespannten hauptschlagbolzen frei, der nun wiederum auf den detonator schlägt.
der versuch des entzünderns durch herrausschrauben endet tötlich